Humanistische Wegmarken


Ein säkular-humanistischer Spaziergang durch Frankfurt

Warum besitzt und unterhält die Stadt Frankfurt acht Kirchen, die sie selbst nicht nutzen kann? Was ist an einem Kriminalfall in einem Hotel spirituell? Und kann man eigentlich auch ganz ohne Gott ein guter Mensch sein?

Antworten auf diese Fragen und viele weitere spannende Einblicke bietet unser Säkular-Humanistischen Stadtspaziergang. Während vielerorts religiöse oder „heilige“ Orte im Mittelpunkt stehen, richtet dieser Rundgang den Blick auf Menschen, Ideen und Orte von humanistischer Bedeutung. Auf der knapp 3 Kilometer langen Tour besuchen wir Orte, die an Menschen erinnern, die sich aus humanistischer Überzeugung für Freiheit, Aufklärung, Wissenschaft, Demokratie oder soziale Gerechtigkeit eingesetzt haben – unabhängig von kirchlichen Institutionen und religiösen Strukturen. Dazu kommen symbolhafte Orte, die auf bis heute bestehende Privilegien von Religionsgemeinschaften oder auf die historische und aktuelle Benachteiligung von Konfessionsfreien und Andersdenkenden aufmerksam machen.

Stationen

  1. Haus der SPD Fischerfeldstraße: Geschichte des AK Säkularismus und Humanismus in der SPD
  2. Ehemaliges Schopenhauer-Wohnhaus: Schopenhauers Kritik an der religiösen Indoktrination von Kindern
  3. Dreikönigskirche: Die Dotationskirchen in Frankfurt
  4. Gut ohne Gott: Ludwig Landmann, Frankfurter Oberbürgermeister und Humanist
  5. Das Hotel InterContinental: Ein Fall von christlichem Exorzismus in Frankfurt
  6. Römerberg: Protest gegen das Tanzverbot an stillen Feiertagen
  7. Die Paulskirche: Lorem ipsum
  8. Gut ohne Gott: Otto Hahn, Nobelpreisträger und Pazifist
  9. Kaiserdom St. Bartholomäus: Trennung von Staat und Kirche
  10. Haus zur Goldenen Waage: Die freie Stadt Frankfurt als Ziel für religiös Verfolgte
  11. Kaiserpfalz Franconofurd: Vom Gottesurteil zum Zeugenbeweis
  12. Caricatura Museum: Wilhelm Busch und die Blasphemie