Hotel Intercontinental: Ein Fall von christlichem Exorzismus in Frankfurt


Am 5. Dezember 2015 wird eine damals 41-jährige Koreanerin von Familienangehörigen im Verlauf einer spirituellen Teufelsaustreibung getötet. Diese fand in einem Zimmer des Hotels InterContinental statt. Bei den Tätern handelte es sich um eine 44 Jahre alte Frau, ihren 21-jährigen Sohn, ihre 19 Jahre alte Tochter und zwei 15-jährige Jungen.

Der Ort

Das Hotel InterContinental im Frankfurter Bahnhofsviertel, Wilhelm-Leuschner-Straße 43, wurde 1963 eröffnet. Das geschichtsträchtige Hochhaus – einst das zimmerreichste Hotel Deutschlands – wurde 2021 wegen veralteter Gebäudetechnik, mangelndem Brandschutz und den Auswirkungen der Pandemie stillgelegt und steht seitdem leer. Die Eigentümerin, die Immobiliengruppe Aroundtown, plant eine umfassende Revitalisierung und Modernisierung des Gebäudes bis 2028, um es wieder als Hotel- und Konferenzstandort zu eröffnen.

Das Ereignis

in Südkorea wird „sowohl von einigen christlichen Priestern als auch von traditionellen Schamanen Teufelsaustreibung praktiziert“ werden, jedoch ohne dass dabei jemand zu Schaden komme.
◦ Anklage durch die Staatsanwaltschaft, Prozess, Verurteilung, relative harmlose Urteile, da die „religiöse und spirituelle Verblendung“ strafmildernd anzurechnen sei.

Religion macht abhängig und blind, grausame religiöse Rituale gibt es nicht nur bei manchen Religionen und in manchen Teilen der Welt, sondern können immer und überall passieren.

Begleitmaterial

de.wikipedia.org/wiki/Exorzismus-Todesfall_in_Frankfurt_am_Main_2015

Foto: Roland Meinicke, Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de

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