Veranstaltung: Wege zu einer humanistischen Ethik

Im Rahmen seiner neuen Veranstaltungsreihe „Humanis-Tisch“ will der Humanistische Verband Ortsgemeinschaft Gießen/Frankfurt verschiedene Themen rund um Humanismus und Säkularismus beleuchten. Einmal im Monat – jeweils am zweiten Freitag – gibt es dazu einen Vortag mit anschließender Diskussion im Club Voltaire. Den Anfang macht am 13. September das Thema humanistische Ethik. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie Moral oder Ethik begründet werden können und welche Ansätze es dazu im Humanismus gibt.

13. September 2019, 19 Uhr:
Wege zu einer humanistischen Ethik (Hartmut Friedrichs)

Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 2. OG
Eintritt frei

Weitere Termine:
8. November 2019: Hessischer oder heiliger Rundfunk? (Andreas Grimsehl)
13. Dezember 2019: Weihnachtsgeschichten – Fake News von Anfang an (Wolf Gebhard)

Wie und wo beleidigt man Gott

In Deutschland drohen für blasphemische Äußerungen oder Tätigkeiten bis zu drei Jahre Haft, wenn diese geeignet sind, den öffentlichen Frieden zu stören. So festgelegt im § 166 StGB (Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsvereinigungen). Ab wann der öffentliche Friede gestört ist, bleibt Ansichtssache. Anders in den Niederlanden, Norwegen, Island und Irland: Dort wurden die Blasphemiegesetze in den letzten Jahren abgeschafft. Weniger tolerant sieht es in einigen islamischen Ländern aus: In Afghanistan, Iran, Nigeria, Pakistan, Saudi-Arabien und Somalia droht Verurteilten sogar die Todesstrafe. Eine aktuelle Übersicht über die Blasphemigesetzgebung weltweit gibt dieser Artikel auf fowid.de:

https://fowid.de/meldung/blasphemie-gesetzgebungen-weltweit

Und hier finden Sie eine kleine Zusammenstellung von Blasphemievorwürfen in Deutschland.

Wahrheit, Liebe, Blablaba

Wer sich am zweiten Weihnachtsfeiertag in den Teletext des hr verirrte, staunte nicht schlecht. Allenthalben taten Kirchenmänner unwidersprochen und unkommentiert ihre Sicht der Dinge kund und man fragte sich, ob man vielleicht in einer Parallelwelt gelandet war. Eine kurze Analyse gibt Einblick in kirchliche Befindlichkeiten …

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Klingelstreich oder Missionierung mit Bling Bling

einsteinStellen wir uns einmal Folgendes vor: Zum Ende des Ramadan ziehen kleine Gruppen von Kindern verkleidet als drei Kalifen durch die Straßen, klingeln an allen Türen und sammeln für ein islamisches Missionswerk, das Koranschulen in Pakistan und ähnliche Projekte unterstützt. Undenkbar? Nicht wenn man muslimisch durch katholisch ersetzt und Koranschule in Pakistan durch Missionsschule in Kenia. Weiterlesen

Hasenfest 2015: Säkularer Osterspaziergang durch Frankfurt

Hasenfest2015

Tanzverbot an stillen Feiertagen: Ostern ist Schluss mit lustig.

Das hessische Feiertagsgesetz verbietet auch im Jahr 2015 von Gründonnerstagmorgen um 4 Uhr bis Samstagabend um Mitternacht durchgehend alle öffentlichen Veranstaltungen, die „nicht den diesen Feiertagen entsprechenden ernsten Charakter tragen“.

Der IBKA Hessen lud daher im Rahmen der bundesweiten Aktionen zum Hasenfest 2015 an diesem Karfreitag zu einem etwas anderen Osterspaziergang durch Frankfurt ein. Im Mittelpunkt standen Frankfurter Persönlichkeiten, die sich um kritisches Denken, Humanismus und Säkularismus verdient gemacht hatten. Knapp zehn Interessierte folgten dem Aufruf und begaben sich auf säkulare Spurensuche. Weiterlesen

Lesung: „Unglaube“

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Im Rahmen der gemeinsamen Vortragsreihe “Aufklärung und Gegen-Aufklärung” der Denkbar e.V. und des HVD Hessen liest am Sonntag, den 29. März 2015 Elke Metke-Dippel aus ihrem Debütroman: “Unglaube”.

Selbst in eine evangelikale Gemeinde in Gießen hineingeboren bekannte sie sich Jahrzehnte zur Bibeltreue, bis das Leben sie die Unmenschlichkeit dieses religiösen Systems lehrte – und die Erkenntnisse der Modernen Evangelischen Theologie die Wahrheit über die historische Unwahrheit der Bibel. Weiterlesen

Ralf König-Ausstellung in Kassel

Caricatura Galerie für Komische Kunst zeigt Originalwerke des bekannten Comiczeichners

Ralf König (*1960) zeichnet seit über 30 Jahren Comics. Die ersten Geschichten des heute in zahlreiche Sprachen übersetzten Zeichners widmen sich der Schwulenszene. Seit einigen Jahren dreht sich Ralf Königs Schaffen vermehrt um die Religion. Die Ausstellung in der Caricatura Galerie Kassel (7. März bis voraussichtlich Ende April 2015) gibt einen Einblick in das umfangreiche und großartige Werk des Kölner Comiczeichners. Eröffnet wird die Ausstellung am 6. März 2015. Weiterlesen

Diskussion: „Das hat nichts mit dem Islam zu tun!“

Islamischer Faschismus? Zu der These von Hamed Abdel-Samad

Am Freitag, den 20. Februar 2015 laden die Säkularen Humanisten – gbs Rhein-Main e.V. zu einer Diskussion über die Thesen des Politologen und Autors Hamed Abdel-Samed zum Thema islamischer Faschismus ein. Weiterlesen

Mein Charlie, Dein Charlie, Charlie ist für alle da!

Keine zwei Wochen ist es her, dass islamistische Terroristen die Redaktion von Charlie Hebdo überfielen. Noch letzten Sonntag marschierten Menschen überall auf der Welt unter dem Motto „Je suis Charlie“ durch die Straßen und erklärten sich solidarisch mit den Ermordeten. Eine schöne, emotionale Geste. Aber für viele leider auch nicht mehr. Spätestens wenn der Papst behauptet, er sei Charlie, merkt auch der Naivste, dass da was nicht stimmt. Ob Merkel, Erdogan oder Franziskus, jeder kochte sein eigenes Charlie-Süppchen. Bis am Mittwoch die neueste Ausgabe von Charlie Hebdo erschien und die Redakteure unmissverständlich klar machten, dass sie keinerlei Hemmungen haben, allen Heuchlern ausgiebig in die jeweilige Suppe zu spucken. Weiterlesen

Wir sind Charlie. Tatsächlich?

Wie viele andere trauern auch wir um die Menschen, die in dieser Woche durch religiöse Fanatiker ihr Leben verloren haben. Um die Mitarbeiter von Charlie Hebdo, um die französischen Polizisten, um die Geiseln im jüdischen Supermarkt. Und auch um die Opfer von Boko Haram in Nigeria und die unzähligen anderen, deren Ermordung durch religiöse Fundamentalisten es nicht bis in die Medien geschafft hat. Es tut gut zu sehen, dass Menschen überall auf der Welt zusammenstehen, um die Grundwerte von Meinungsfreiheit und Demokratie hochzuhalten. Diese Solidarität mit den mutigen Menschen, die, wie Stéphane Charbonnier, der Herausgeber von Charlie Hebdo, schon fast prophetisch sagte, „lieber stehend sterben als knieend zu leben“, ist wichtig. Aber die Parole „Ich bin Charlie“ muss mehr sein als ein Lippenbekenntnis. Mehr als ein tröstliches Gefühl. Weiterlesen