Alle Jahre wieder II: Tanzen verboten

Kevin Kühnert hat sich zum Thema geäußert, Wolfgang Thierse (ehemaliger Bundestagspräsident, kennt den noch jemand?) auch und natürlich Uwe Becker (Frankfurter Kirchendezernent, den kennt bestimmt keiner): Es geht – mal wieder – um das Tanzverbot an Ostern. Während Juso-Chef Kühnert für eine Aufhebung des Verbots ist: „Wer am Karfreitag in die Disco will, sollte das tun können“, sieht das Thierse, langjähriges Mitglied im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken und Sprecher des Arbeitskreises „Christen in der SPD“ überraschenderweise ganz anders: „Die SPD ist keine Spaß-Partei.“ Dem können die „Säkularen Sozialdemokraten“ in der SPD sicher zustimmen. Sie versuchen seit Jahren, als Arbeitskreis erkannt zu werden – so wie übrigens die Christen, Muslime und Juden in der SPD. Doch dies lehnt der Parteivorstand ab, mit der Begründung, die strikte Trennung von Staat und Kirche sei nicht die Position der SPD. Die Gründerväter und -mütter dürften mal wieder im Grabe rotieren.

CDU-Mann Uwe Becker schließlich, als einziger Kirchendezernent bundesweit eh ein Unikum, lässt auch dieses Jahr wieder den Hardliner raushängen: Er fordert „Respekt vor den religiösen Gefühlen anderer“. Wer trotzdem tanzen lässt, dem droht ab Donnerstag ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro. Frei nach dem Motto: Wenn ich traurig bin, hast Du nicht(s) zu lachen.

Dabei kann Becker zufrieden sein, denn Hessen ist beim Tanzverbot bundesweit Spitze: Tanzen verboten gilt ab Gründonnerstag, 4 Uhr, durchgängig bis Karsamstag um 24 Uhr sowie am Ostersonntag und Ostermontag jeweils von 4 bis12 Uhr. Discos dürfen zwar öffnen, aber keine Musik spielen. Ebenso verboten sind Veranstaltungen unter freiem Himmel, übrigens auch Sportveranstaltungen. Bremen hingegen sieht das besonders locker: Hier darf lediglich am Karfreitag zwischen 6 Uhr und 21 Uhr nicht getanzt werden. Und selbst im katholischen Bayern geht es entspannter zu: Am Karfreitag kann in München trotz Tanzverbots gefeiert werden: Der “Bund für Geistesfreiheit München“ lädt zur Veranstaltung „Heidenspaß-Party“ im Club „Blitz“ ein. Möglich macht das ein gerichtliches Urteil des Bundesverfassungsgerichts, in dem es heißt, dass an Karfreitag eine geplante Party stattfinden darf, sofern der Tanz „Ausdruck einer weltanschaulichen Abgrenzung gegenüber des Christentums“ sei. Und auch in Stuttgart wird dieses Jahr erstmals öffentlich „Das Leben des Brian“ gezeigt – wenn auch nur bei geschlossenen Fenstern und Türen. 

Interessant wie immer sind die Argumente für das Tanzverbot: Zum einen kommt der Hinweis, dass man doch an einem Tag im Jahr auch mal nicht tanzen gehen kann. Dann gibt es die Aussage, es sei halt ein kirchlicher Feiertag, das habe man gefälligst zu respektieren. Und zum Schluss kommt die Forderung: Wer tanzen will, kann auch arbeiten gehen. Leider geht alles am eigentlichen Thema vorbei. Natürlich kann ich auch mal einen Tag nicht tanzen, aber das würde ich dann schon gern selbst entscheiden, welcher das ist. Wer mitternächtens in einem Club tanzt, stört niemanden. Und damit ist klar: Hier geht es in Wirklichkeit um Macht. Die Kirchen, die „jeden Tag so viele Menschen verlassen wie in einen Intercity-Express reinpassen“ (Lale Akgün, Sprecherin der Säkularen Sozis), klammern sich an jedes ihrer Privilegien, vom Religionsunterricht übers Glockenläuten zu Unzeiten bis zum Tanzverbot.

Die eigentliche Frage ist: Wie wollen wir in einer weltanschaulich diversen und zunehmend säkularen Gesellschaft zusammenleben? Natürlich sollten säkulare Menschen (die übrigens auch religiös sein können) andere Weltanschauungen respektieren – und das tun sie auch. Kevin Kühnert möchte zu Ostern explizit keine Disco in einer Kirche anmelden (Disco-Gottesdienste machen die Kirchen übrigens gern auch mal selbst, als verzweifelten Versuch, neue Mitglieder zu werben). Das in manchen Gegenden zu Ostern übliche Glockengeläut mitten in der Nacht können wir Säkulare problemlos akzeptieren – das unmotivierte Gebimmel zu jeder Nachtstunde als Markierung des öffentlichen Raumes hingegen nicht. 

Besonders bizarr ist aber die letzten Aussage, Ungläubige sollten an christlichen Feiertagen gefälligst arbeiten gehen. Hier sei der Hinweis erlaubt, dass es sich um gesetzliche Feiertage handelt. Diese sind historisch gewachsen, und wie man am neuen Berliner Feiertag, dem Tag der Frauen am 8. März, sehen kann, durchaus dem Wandel unterworfen. Am 1. Mai gehen heutzutage auch nur die wenigsten für Arbeitnehmerrechte demonstrieren und Himmelfahrt ist wohl den meisten eher als Vater- oder Herrentag bekannt. Gesetzliche Feiertage muss man sich eben nicht durch Wohlverhalten verdienen, sie sind Ausdruck eines gesellschaftlichen Konsens. Und in einer weltanschaulich pluralistischen Gesellschaft kann man über bestehende religiöse Feiertage durchaus mal nachdenken. Schließlich gibt es einige weltanschaulich neutrale Gedenktage, die sich gut als Ersatz eignen für christliche Feiertage, deren Sinn nicht einmal mehr die Gläubigen kennen: Tag der Menschenrechte, Europa-Tag, Tag der Umwelt, Darwins Geburtstag … Hierzu gibt es übrigens auch in der säkularen Szene durchaus unterschiedliche Meinungen: Manche möchte einfach die gesetzlichen Feiertage in zusätzliche Urlaubstage umwandeln, andere würden gern denen einen oder anderen religiösen Feiertag durch einen säkularen Feiertag ersetzen.

Ich persönlich finde gemeinsame Feiertage wichtig für eine Gesellschaft und kann mit Weihnachten und Ostern ganz gut leben. Letztendlich beruhen sie auf uralten jahreszeitlichen Anlässen wie Wintersonnenwende und Fruchtbarkeitsfesten. Häschen, Bienchen und Blümchen haben daher meinen Segen. In diesem Sinne: Frohes Hasenfest, genießt den Frühling, geht tanzen (wenn Ihr könnt) oder auch nicht, aber lasst es Euch gut gehen!

Quellen:
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-04/tanzverbot-karfreitag-stille-feiertage-ostern-regeln
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_85603580/kuehnert-ueber-tanzverbot-am-karfreitag-wer-tanzen-will-sollte-das-tun-.html
https://www.deutschlandfunk.de/religionspolitik-der-spd-kein-herz-fuer-saekulare-sozis.886.de.html?dram:article_id=444771
https://www.fr.de/frankfurt/karfreitag-stadt-frankfurt-will-tanzverbot-durchsetzen-12200280.html

Alle Jahre wieder. Oder: Was macht so ein Atheist eigentlich an Ostern?

Pünktlich zu den hohen christlichen Feiertagen passiert es: Irgendwer kommt in irgendeiner Redaktionskonferenz auf die originelle Idee, dass man doch mal ganz weltanschaulich neutral an das Thema rangehen und einen Atheisten fragen könnte, wie der denn so Weihnachten oder Ostern feiert. Und nun ist es also wieder so weit: Das hr Fernsehen sucht einen Atheisten in Nordhessen, der Lust hat, mal zu zeigen, wie Ostern so läuft bei ihm oder ihr, mit Eiern oder ohne. Und eigentlich ist schon diese Anfrage eine Zumutung. Welchen Erkenntnisgewinn erhofft man sich hier? Möchte man bizarre atheistische Festbräuche entdecken? Oder die Atheisten beim Ostereierausblasen erwischen, um dann festzustellen, haha, die haben ja gar keine eigenen Ideen, haben alles von uns Christen geklaut? 

Nun ja, wenn man genau hinschaut, gibt es tatsächlich nicht so viele Unterschiede. Und das mit dem Klauen ging eher anders herum. Aber dazu später mehr. Fakt ist: Atheisten gehen Ostern nicht in die Kirche, ebenso wenig wie die Mehrheit der Kirchenmitglieder. So planten 2015 nur ein Fünftel der Protestenten und ein gutes Viertel der Katholiken zu Ostern einen Kirchenbesuch. Zur Erinnerung: Wir sprechen hier vom höchsten kirchlichen Fest. Nach Angaben der EKD gingen 2016 am Karfreitag (dem höchsten protestantischen Feiertag) ganze 4,1 Prozent der Kirchenmitglieder in einen Gottesdienst. Das heißt, eins von 25 evangelischen Kirchenmitgliedern findet am höchsten Feiertag seiner Kirche den Weg selbige. Die Katholiken sind da etwas engagierter.

Für  ein Drittel der Kirchenmitglieder ist das Wichtigste zu Ostern, dass die Familie zusammenkommt. 19,3 Prozent geben das lange Wochenende als das Highlight der Osterfeiertage an und für immerhin 17,3 Prozent steht die Auferstehung Christi im Mittelpunkt. Bis auf den letzten Punkt können wir uns als Atheisten hier problemlos anschließen. Und das ist jetzt keine Überraschung, denn Ostern ist wie Weihnachten ursprünglich ein jahreszeitliches Fest und wurde von den Christen für ihre eigenen Zwecke gekapert. Häschen, Eier und bunte Blumen stehen für Fruchtbarkeit und zeigen, was Ostern eigentlich ist: ein Frühlingsfest. Das Ding mit der Auferstehung lässt sich da so lala gut andocken: Die Natur erwacht zu neuem Leben, der Herr steht auf. Passt schon irgendwie.

Doch bei all den Eiern und Häschen sollten die Menschen doch nicht zu fröhlich werden, finden die Kirchen. Und so schauen die Gläubigen und Ungläubigen, die an dem langen Osterwochenende gern das Tanzbein schwingen möchten, in die Röhre. Denn in Hessen gilt das strengste Feiertagsgesetz in ganz Deutschland: Die Ostertage – beginnend am Gründonnerstag – sind praktisch durchgängig so genannte stille Feiertage. Das heißt, Tanz- und Sportveranstaltungen sind verboten, auch wenn sie im Keller stattfinden und keiner außerhalb etwas davon mitbekommt. Ein bisschen Verzicht und Selbstkasteiung sollte schon sein. Um es klar zu sagen: Atheisten wollen keine Osterprozession stürmen oder ähnliches, sie möchten einfach nur feiern dürfen. Davon sollte sich eigentlich keiner der 17,3 Prozent, für die die Auferstehung Christi das Wichtigste ist, gestört fühlen. Aber bei der Kirche geht es eben nicht um leben und leben lassen, sondern um Macht und die Definitionshoheit über den öffentlichen Raum.

hasenfestNun wird diese Diskussion doch schon sehr politisch und unbequem und das ist sicher nicht das, was der hr bei seiner Anfrage im Sinne hatte. Atheisten werden gern genommen als folkloristisches Beiwerk und Beweis dafür, dass man ja weltanschaulich total offen ist. Aber wenn es darum geht, über Veranstaltungen oder Pressemitteilungen von säkularen Organisationen zu berichten oder sich mit ihren Forderungen auseinanderzusetzen, hört das Interesse des hr dann auch ganz schnell wieder auf. Für den Rest des Jahres verschwinden die Atheisten wieder in der Versenkung und die Kirche regiert das hr Programm (mehr dazu hier: Gott und der hr). Ernst nehmen sieht anders aus.

In diesem Sinne: Haltet die Ohren steif und genießt das Hasenfest!

 

Quellen:

https://www.ekd.de/Gottesdienst-Zahlen-Daten-EKD-17289.htm
https://www.welt.de/politik/deutschland/article13810418/Protestanten-vergeht-die-Lust-am-Kirchenbesuch.html
https://www.deutschlandfunk.de/gottesdienste-laaaangweilig.886.de.html?dram:article_id=385213
https://fowid.de/meldung/kirchganghaeufigkeit-deutschland-1980-2016
https://yougov.de/news/2015/04/05/ostern-katholiken-sind-die-fleissigeren-kirchgange/
https://civey.com/pro/unsere-arbeit/trend/sonstige/ostern-versus-weihnachten-weniger-kirche-weniger-geschenke-familienfest
https://www.dehoga-hessen.de/branchenthemen/hessisches-feiertagsgesetz-tanzverbot/
https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/tanzverbot-an-karfreitag–was-ist-in-welchem-bundesland-erlaubt–7411990.html
https://www.bento.de/politik/tanzverbot-2019-wo-und-wie-lange-clubs-an-karfreitag-geschlossen-bleiben-a-00000000-0003-0001-0000-000002223250

 

Säkularer Ostersparziergang am Karfreitag in Frankfurt

Auch anno 2015 gilt in Hessen noch immer das Tanzverbot am Karfreitag. Im Rahmen des Hasenfests 2015 lädt der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA), Landesverband Hessen, daher am Karfreitagnachmittag zu einem säkularen Osterspaziergang durch die Frankfurter Innenstadt ein. Wir besuchen historische Orte und erinnern an Frankfurter Persönlichkeiten, die sich für humanistische und säkulare Interessen eingesetzt haben. Diese Menschen zeigen, dass Ethik und Moral kein Privileg religiöser Menschen sind und dass es keines religiösen Hintergrundes bedarf, um sich aktiv für die Gesellschaft und humanistische Ideale einzusetzen. Das Hasenfest 2015 steht übrigens unter dem Motto: „Kein Tanzverbot abschaffen! Deutschland ist kein Kirchenstaat!“. Der ein oder andere Tanzschritt beim Spaziergang ist nicht ausgeschlossen …

Zeit: Freitag, den 3. April 2015, 14:30 bis ca. 16:00 Uhr
Treffpunkt: Schöne Aussicht 16/17 (ehemaliges Schopenhauer-Haus)
Veranstalter: IBKA Landesverband Hessen
Anmeldungen gern an hessen@ibka.org, Kurzentschlossene sind natürlich auch willkommen!

Erfahren Sie mehr mehr zum bundesweiten Hasenfest 2015!

http://www.hasenfest.org/sites/hasenfest.org/files/banner/15.jpg

Hasenfest 2014 in Frankfurt: Religionsfreiheit gilt auch für Atheisten

Mit einem Info-Stand in der Frankfurter Innenstadt – direkt vor Hugendubel – beging der IBKA Landesverband Hessen mit Unterstützung der GBS Rhein-Main das Hasenfest 2014. Unter dem Motto „Gut ohne Gott – Miteinander braucht keine Religion“ stand vor Hasenfest allem das Thema Menschenrechtsverletzungen an Atheisten im Mittelpunkt.

Großflächige Plakate informierten die Passanten u.a. darüber, dass Atheismus in 13 Staaten mit dem Tode bestraft wird und Blasphemie in 55 Staaten strafbar ist. Ebenfalls zum Nachdenken anregen sollte eine Liste mit prominenten Atheisten von Fernando Alonso über Brad Pitt bis Mark Zuckerberg. Ein rosa Hasen und rosa Luftballons sorgten für reichlich Aufmerksamkeit. Am Infotisch erwartet Interessierte vielfältiges Infomaterial. Listen mit Lesetipps für Atheisten und nichtreligiösen Hilfsorganisationen wurden ebenso gern genommen wie Flyer zum Thema Arbeitsrecht, Beschneidung oder Religionsunterricht. Fazit: eine sehr spannende Gespräche und die Hoffnung, dass auch die Passanten, die unsere Plakate nur im Vorübergehen gesehen haben, ein wenig zum Nachdenken gebracht wurden.

 

Gründonnerstag ist Hasenfest

Am Gründonnerstag ist Hasenfest – der bundesweite Aktionstag säkularer Gruppen in Deutschland – dieses Jahr unter dem Motto „Gut ohne Gott – Miteinander braucht keine Religion“. In Frankfurt wird der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) Landesverband Hessen mit einem Infostand an der Konstablerwache präsent sein. Ziel ist es zu zeigen, dass ethisches Verhalten kein religiöses Fundament braucht. Der IBKA nutzt die Gelegenheit, um über die Privilegien der Kirchen aufzuklären und den Blick vor allem auf die weltweiten Menschenrechtsverletzungen an religionskritischen Menschen zu richten.

Gut ohne Gott - Hasenfest 2014

Bereits seit 2011 macht das bundesweite Hasenfest-Bündnis traditionell am Gründonnerstag auf die wachsende Zahl nicht-religiöser Menschen in Deutschland und die zahlreichen Privilegien der religiösen Gemeinschaften – allen voran der beiden großen Kirchen – aufmerksam. Auch in diesem Jahr gibt es wieder in zahlreichen Städten eine bunte Palette an Hasenfest-Aktionen. Mit dem bundesweiten säkularen Aktionstag wollen die Veranstalter ein Zeichen setzen für ein Zusammenleben auf Basis der universellen Menschenrechte – ohne weltanschaulichen Dogmatismus. Dafür steht auch das Maskottchen der Aktion, ein rosa Hase, der seine Möhre bricht, um sie mit anderen zu teilen.

Donnerstag, 17.04.2014  um 14-16 Uhr
Konstablerwache, Biebergasse vor Hugendubel

Gelungene Hasenfest-Aktion in Frankfurt

„Ich lass Dich beten – lass Du mich tanzen“, unter diesem Motto fand in diesem Jahr die bundesweite Kirchenaustrittsaktion am Gründonnerstag statt. In Frankfurt hatte das Hasenfest-Bündnis, bestehend aus dem IBKA Landesverband Hessen, der GBS Rhein Main, den Laizistischen Sozis Hessen, der PARTEI und der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters, mit einem Info-Point an der Konstablerwache zum gemeinsamen Kirchenaustritt aufgerufen und unter anderem über die Feiertagsgesetzgebung und die Verwendung der Kirchensteuer informiert.  Weiterlesen

Hasenfest 2013

„„Mit etwa drei Jahren beginnen Kinder, an Fantasiewesen wie den Osterhasen
oder das Christkind zu glauben. (…) Wenn Kinder anfangen zu zweifeln, dann
sollte man kritische Fragen unterstützen, etwa solche wie: „Kann ein so
kleiner Hase denn wirklich so viele große Eier tragen?““ (aus www.ekd.de)

Viele Menschen glauben auch an Phantasiewesen, wenn sie älter als drei Jahre
sind wie zum Beispiel Gott. Wenn diese Menschen anfangen zu zweifeln, dann
sollte man kritische Fragen unterstützen, etwa solche wie: „“Wenn der Herr
gütig und allmächtig ist, warum hat er dann nicht den Zweiten Weltkrieg
verhindert?““ (Empfehlung Ihres Hasenfest-Teams).

Mehr als die Hälfte aller Frankfurter Bürger gehört bereits keiner der
beiden christlichen Kirchen mehr an. Wenn auch Sie Ihre Zweifel nicht mehr
unterdrücken können, treten Sie aus der Kirche aus. Am besten mit anderen
Zweiflern gemeinsam, am Gründonnerstag, den 28.03.2013. Wie’’s geht erfahren
Sie unter www.hasenfest.org

Bericht zur Kirchenaustrittsaktion in der Tagesschau

Den Gründonnerstag nutzten wie schon im letzten Jahr zahlreiche Austrittswillige , um der Kirche öffentlich den Rücken zuzukehren. Über die gelungene Kirchenaustrittsaktion in Mainz berichtet die Tagesschau:
http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts33230.html
(rechts auf „Aufruf zum Kirchenaustritt“ klicken, um den Beitrag direkt aufzurufen)

Kirchenaustrittsaktion zum Hasenfest 2012 in Mainz

Herzlichen Glückwunsch an alle, die sich heute freigehoppelt haben!

Hoppel Dich frei an Ostern: Kirchenaustrittsaktion zum Hasenfest

Nach der erfolgreichen Aktion 2011 in Mainz sind es in diesem Jahr schon acht Städte, die sich der kollektiven Austrittsaktion am Gründonnerstag angeschlossen haben. Austrittswillige, die ihren Schritt in die Freiheit gemeinsam mit Gleichgesinnten feiern möchten, finden auf der Website zur Aktion alle nötigen Infos:

http://www.hasenfest.org/

Trierer, die am Donnerstag aus der Kirche hoppeln möchten, haben zudem die Chance auf einen Gratis-Austritt, denn die Trierer Veranstalter verlosen mehrere kostenlose Kirchenaustritte.

http://www.wissenrockt.de/2012/03/24/trierer-humanisten-verlosen-erstattung-von-austrittsgebuhr-25796/