Podiumsdiskussion „Ethik für alle“ zeigt spannende Perspektiven

Podiumsdiskussion "Ethik für alle!"

v.li.n.re.: Martin Wagner (IBKA), Zeliha Dikmen (fraINfra), Andreas Lenz (Hess. KuMi), Werner Pils (stell. Vors. Elternbeirat), Diskussionsleitung, Harman Dam (Rel.-päd. Institut der EKHN), Werner Kutschmann (Ethik-Lehrer)

Am Mittwoch, den 26. März hatte der AK Ethik für alle, in dem auch der IBKA aktiv ist,zu einer Podiumsdiskussion über die Zukunft von Religionsunterricht und die Stellung des Ethikunterrichts eingeladen. Das durchaus konträr besetzte Podium bot dem interessierten Publikum – trotz Streik des RMV war der Saal mit über 50 Besucher voll geworden – viel Stoff zum Diskutieren.

Dabei zeigt sich immer mehr, dass weder für Lehrende noch für Schüler der Religionsunterricht in seiner bekenntnisorientierten Form eine Zukunft hat. Eine Vermittlung ethischer Werte hingegen wird dringend gewünscht. Wichtig ist dabei vor allem die Möglichkeit, sich mit anders- und nichtgläubigen Mitschülern auszutauschen. Dies ist für fast alle Beteiligten das zukunftsfähige Modell im HInblick auf ein tolerantes Miteinander in einem pluralistischen Staat.