AG Religion und Menschenrechte im IBKA gegründet

Auf Antrag des Landesverbands Hessen hat die diesjährige Mitgliederversammlung des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) beschlossen, eine bundesweite Arbeitsgruppe zum Thema Menschenrechte und Religion ins Leben zu rufen.

Eines der Ziele der AG ist es, die Verfolgung von Menschen mit atheistischer oder religionskritischer Weltanschauung, die in vielen Ländern an der Tagesordnung ist, stärker ins Bewusstsein zu rücken. Dazu sollen im Austausch mit befreundeten internationalen Organisationen entsprechende Vorfälle dokumentiert und publiziert werden. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit wird die enge Verknüpfung von nichtdemokratischen Regimen und religiösen Organisationen sein sowie die Existenz religiöser Sonderrechte, wie sie z.B. in der Debatte zum Thema Beschneidung durchgesetzt wurden.

Die Arbeitsgruppe steht auch Nicht-IBKA-Mitgliedern offen. Interessierte können Kontakt aufnehmen über die E-Mail-Adresse menschenrechte@ibka.org.