Hasenfest 2015: Säkularer Osterspaziergang durch Frankfurt

Hasenfest2015

Tanzverbot an stillen Feiertagen: Ostern ist Schluss mit lustig.

Das hessische Feiertagsgesetz verbietet auch im Jahr 2015 von Gründonnerstagmorgen um 4 Uhr bis Samstagabend um Mitternacht durchgehend alle öffentlichen Veranstaltungen, die „nicht den diesen Feiertagen entsprechenden ernsten Charakter tragen“.

Der IBKA Hessen lud daher im Rahmen der bundesweiten Aktionen zum Hasenfest 2015 an diesem Karfreitag zu einem etwas anderen Osterspaziergang durch Frankfurt ein. Im Mittelpunkt standen Frankfurter Persönlichkeiten, die sich um kritisches Denken, Humanismus und Säkularismus verdient gemacht hatten. Knapp zehn Interessierte folgten dem Aufruf und begaben sich auf säkulare Spurensuche. Weiterlesen

Säkularer Ostersparziergang am Karfreitag in Frankfurt

Auch anno 2015 gilt in Hessen noch immer das Tanzverbot am Karfreitag. Im Rahmen des Hasenfests 2015 lädt der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA), Landesverband Hessen, daher am Karfreitagnachmittag zu einem säkularen Osterspaziergang durch die Frankfurter Innenstadt ein. Wir besuchen historische Orte und erinnern an Frankfurter Persönlichkeiten, die sich für humanistische und säkulare Interessen eingesetzt haben. Diese Menschen zeigen, dass Ethik und Moral kein Privileg religiöser Menschen sind und dass es keines religiösen Hintergrundes bedarf, um sich aktiv für die Gesellschaft und humanistische Ideale einzusetzen. Das Hasenfest 2015 steht übrigens unter dem Motto: „Kein Tanzverbot abschaffen! Deutschland ist kein Kirchenstaat!“. Der ein oder andere Tanzschritt beim Spaziergang ist nicht ausgeschlossen …

Zeit: Freitag, den 3. April 2015, 14:30 bis ca. 16:00 Uhr
Treffpunkt: Schöne Aussicht 16/17 (ehemaliges Schopenhauer-Haus)
Veranstalter: IBKA Landesverband Hessen
Anmeldungen gern an hessen@ibka.org, Kurzentschlossene sind natürlich auch willkommen!

Erfahren Sie mehr mehr zum bundesweiten Hasenfest 2015!

http://www.hasenfest.org/sites/hasenfest.org/files/banner/15.jpg

Kindergartenkampf in Königswinter

Noch ein umfangreicher Artikel über den Fall der Kindergartenleiterin Bernadette Knecht aus Königswinter, der die katholische Kirche gekündigt hat, weil sie nach der Trennung von ihrem Mann mit einem neuen Partner zusammengezogen ist.

http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,823317,00.html

Deutschlandweit werden kirchliche Arbeitgeber den Rauschendorfer Fall aufmerksam verfolgen. Viele von ihnen stehen ständig vor ähnlichen Problemen. Die beiden großen christlichen Kirchen sind nach dem öffentlichen Dienst der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland. Rund 1,3 Millionen Menschen arbeiten bei kirchlichen Trägern wie Caritas, Diakonien, kirchlichen Kliniken. Und dass niemand von ihnen im biblischen Sinne seine Ehe gebrochen haben soll, glaubt wohl nicht einmal die Kirche selbst.

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) und die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) haben eine Kampagne gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz gestartet, die sich mit dem kirchlichen Arbeitsrecht beschäftigt:

http://www.gerdia.de/

Bericht in der Frankfurter Rundschau

In der Ausgabe vom 30.01.2012 der Frankfurter Rundschau ist ein Bericht zur Gründung des Landesverbandes Hessen des IBKA erschienen. Die Online-Version kann hier eingesehen werden. Im Text wurde auch der Gottlosenstammtisch erwähnt. Wir freuen uns schon auf die neuen Gesichter beim nächsten Termin.

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