Kreuze in Schule Diedenbergen

 

Passionskreuz in der Grundschule Diedenbergen

Ankündigung des Stationenwegs im Gemeindebrief

Aus dem Gemeindebrief „Treffpunkt Kirche Diedenbergen, Winter 2012“

Wer nicht möchte, dass seine Kinder im Rahmen des Schulbesuchs religiös indoktriniert werden, der kann sie ja vom Religionsunterricht abmelden. Damit ist die Sache dann erledigt. Oder auch nicht, wie diese Geschichte aus Hofheim bei Frankfurt zeigt.

Am 8. Februar 2013 wandte sich der Vater eines Schülers der Philipp-Keim-Grundschule in Hofheim-Diedenbergen an den Landesverband Hessen des IBKA (Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten) mit dem Hinweis, dass an der Schule – die sich immerhin in öffentlicher Trägerschaft befindet – die Aufstellung eines Passionskreuzes als Teil eines Stationen-Kreuzwegs geplant sei.

Der IBKA Hessen schrieb daraufhin einen Brief an das zuständige Schulamt mit der Bitte um Stellungnahme und dem Hinweis, dass durch diese Aktion die negative Religionsfreiheit der Schüler und ihrer Eltern verletzt wird (Artikel 4 des Grundgesetzes). Dieses Schreiben ging auch in Kopie an drei Redaktionen der regionalen Presse.

Brief an das Schulamt

Am 19. Februar 2013 veröffentlichte die „Frankfurter Neue Presse“ einen Bericht unter dem Titel: „Das Kreuz des Anstoßes„. Aufgrund dieses Artikels meldeten sich nun weitere betroffene Eltern beim IBKA Hessen.

Schulamt sieht keinen Verstoß gegen die religiöse Neutralitätspflicht

Auf das Schreiben des IBKA antwortete Herr Kreher vom Staatlichen Schulamt Rüsselsheim:

Antwort Staatliches Schulamt.

Antwort Staatliches Schulamt.

Fortsetzung folgt!