GerDiA-Kampagne

 

GerDiA – Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz

Die Kampagne „Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz“ (GerDiA) setzt sich für Weltanschauungsfreiheit in der Arbeitswelt ein. Sie fordert, die Gültigkeit des Betriebsverfassungsgesetzes auf kirchliche Sozialeinrichtungen auszuweiten, damit die dort Beschäftigten zukünftig ihre private Lebensführung nicht mehr an kirchlichen Vorgaben ausrichten müssen und die üblichen Mitbestimmungsrechte erhalten. Sprecherin der Kampagne ist die Politikerin Ingrid Matthäus-Maier.

Loyal dienen

Corinna Gekeler
Loyal dienen
319 Seiten, kartoniert
978-3-86569-117-0

Im Rahmen der Kampagne „Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz“ (GerDiA) wurde die Studie „Loyal Dienen“ erstellt. Die Untersuchung wurde vom Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) ermöglicht und von der Politologin Corinna Gekeler durchgeführt. Im August 2013 ist nun das auf der Studie basierende Buch „Loyal dienen – Diskriminierendes Arbeitsrecht bei Caritas, Diakonie und Co.“ erschienen. Es zeigt anhand zahlreicher persönlicher Berichte, wie verbreitet religiös motivierte Diskriminierungen durch kirchliche Träger sind. Gleichzeitig untersucht es die politischen Ursachen für die Sonderrechte und lässt die verschiedenen Akteure zu Wort kommen.

Mehr über GerDiA:

GerDiA Homepage

Grundsatzartikel von Ingrid Matthäus-Maier in der Financial Times Deutschland 

Link zur Studie „Loyal dienen“

Beitrag zur Studie in ARD Panorama vom 08.11.2012