Der Heilige Martin … Mosebach

Der Frankfurter Autor Martin Mosebach (1951) (,hinter dessen Namen, wie um ihn mehr Gewicht auch für Nichtleser zu verleihen, stets der Zusatz „Büchner-Preisträger“ angefügt wird‘, Sibylle Berg) wünscht eine strengere Anwendung des Blasphemie-Gesetzes in Deutschland. Mit seinem Beitrag in der Berliner Zeitung hat Mosebach sich für eine Stelle bei seinem geliebten „Pastor aleman“, wie Benedikt XVI. in Lateinamerika  genannt wird (Bezeichnung für Deutschen Schäferhund), verdient gemacht: „Blasphemiebeauftragter“ der Heiligen Inquisition am Heiligen Stuhl in Rom.

Leider konnte er in einer solchen Rolle nicht an der Verurteilung der Pussy riots beteiligt sein, was ihm sicher einen gottesfürchtigen Schauer über den Rücken hätte rieseln lassen.

Vielleicht reicht es ja noch, die Titanic ordentlich zu bestrafen.

Wir Atheisten sind dafür, dass Herr Mosebach nicht ins Straflager muss, dass er weiterhin seine intellektuellen Fähigkeiten zum Besten geben darf auch wenn Büchner sich im Grabe dreht und kämpfen weiter für umfassende Meinungsfreiheit und die Abschaffung des „Blasphemie-Paragrafen 166.